Ozan Türk

Ausnahmetalent

Der frisch gebackene Meister Ozan Türk mit seinem Mentor und Ausbilder Roberto Laraia

Ozan Türk: „Ich will nicht EIN Friseur, sondern DER Friseur sein!“

Dieser junge Kerl ist nicht nur ein Ausnahmetalent, sondern einer der leuchtendsten Sterne am Nachwuchshimmel unserer Branche. Unermüdlich zeigt und kommuniziert Ozan Türk seit Jahren, wie geil es ist, Friseur zu sein: Auf der Bühne, in den sozialen Medien, aber vor allem im Salon! Und zwar in jenem, wo er bereits Im Alter von 14 Jahren zum ersten Mal Friseurluft inhalierte und jetzt mit nur 22 Jahren voller Stolz seinen Meisterbrief in den Händen hält. Sein Mentor – kein Geringerer als Roberto Laraia! Mit unserer Erfolgsstory des Shootingstars wollen wir jungen Menschen Lust auf den Friseurberuf machen und allen zeigen, dass unsere spannende Branche sehr wohl eine Zukunft hat.

Es war reiner Zufall, dass der damals 14jährige Ozan Türk den Friseurberuf im Rahmen eines Schulpraktikums für sich entdeckte. Denn eigentlich wollte der Deutsche mit türkischen Wurzeln beim Optiker reinschnuppern. Als das nicht klappte, überredete ihn sein Vater, doch mal hinter die Kulissen eines Friseursalons zu schauen. Selbst Kunde bei Laraia Hair Live in Reutlingen, hatte der Papa den Sohnemann schon für seinen ersten Kinderhaarschnitt mit zu seinem Freund Roberto Laraia genommen. Da lag es nahe, dass Ozan auch hier sein Praktikum absolvieren würde. Und von diesem Moment an war klar, wohin die berufliche Reise für den jungen Mann gehen würde. „Ich habe mich für den Friseur entschieden, weil ich schon während des Praktikums erleben durfte, wie einfach es ist, mit diesem Beruf ein Lächeln in das Gesicht der Menschen zu zaubern“, erinnert sich der leidenschaftliche Jungstylist, der in Konsequenz mit 15 seine Lehre bei Roberto begann: „Vom ersten Tag an hat mich Herr Laraia so gefördert, dass ich keine Sekunde zweifelte, den richtigen Beruf gewählt zu haben,“ schwärmt Ozan heute noch.

Seltener Überflieger!

Team

Die Meinung seines „geschäftlichen Papas“, wie der jetzige Meister seinen Lehrherren liebevoll nennt, ist ihm auch heute noch sehr wichtig. „Ozan war von Anfang an wissbegierig und saugte alles auf wie ein Schwamm,“ erinnert sich FMFM-Artist Roberto Laraia und machte seinen Zögling schnell fit in Sachen (Preis)Frisieren auf den Bühnen des deutschen Friseurhandwerks. Als fünffacher Weltmeister, Deutscher Meister und ehemaliger Art-Director des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks konnte der Obermeister der Friseurinnung Reutlingen ja auch gar nicht anders…

Mit Roberto Laraia erfuhr Ozan eine Bilderbuchlehre, wie man sie besser nicht haben könnte! Ein echter Glücksgriff für das ambitionierte Nachwuchstalent. Denn neben dem Pflichtprogramm einer dualen Friseurausbildung führte Laraia ihn schon früh in die Modewelt ein. Somit präsentierte er bereits während seiner Lehre auf der Bühne Föhn- und Stylingfrisuren und sicherte sich selbstbewusst einen Platz im Modeteam des LIV Baden-Württemberg. Der Erfolg blieb nicht lange aus und Ozan sahnte in dieser Zeit Titel wie „Zweifacher Juniorenlandesmeister im Damen- und Herrenfach“, „Deutscher Juniorenmeister“ und „Juniorenlandesmeister im Hochstecken“ ab und konnte sich sogar als Zweitplatzierter bei den Deutschen Meisterschaften im Damenfach behaupten. Ein Überflieger, wie ihn die Friseurbranche selten erlebt! 2018 schloss er seine Ausbildung erfolgreich als Geselle ab. „Dann haben sich sofort sämtliche Tore geöffnet“, freut sich Ozan Türk, der inzwischen im Modeteam des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks mitmischt und als Markenbotschafter für Trinity/Tailors im Einsatz ist.

Solche Menschen braucht die Friseurbranche!

Als Corona im März 2020 auch die Friseurbranche lahmlegte, ermunterte Roberto seinen motivierten Mitarbeiter die Zeit zu nutzen, um mit der Meisterprüfung zu beginnen. Ozan zögerte nicht lange und vertraute einmal mehr seinem Chef, der ihm zusicherte: „So weit bist du schon!“ Und auch hier sollte Roberto Laraia recht behalten: Denn seit dem 11. Februar 2022 darf sich Ozan nun offiziell und zurecht mit Stolz „Meister des Deutschen Friseurhandwerks“ nennen. Mit 22 Jahren sicherlich einer der jüngsten unserer Branche!

Zugegeben, nicht ganz uneigennützig für Roberto, hat er mit seinem erfolgreichen Mitarbeiter doch fast schon seine Nachfolge geregelt, wie er uns verriet. „Ozan ist ein toller Junge, von dem wir noch viel sehen und hören werden“, ist sich Roberto Laraia sicher und man merkt ihm an, wie stolz er auf seinen Zögling ist. „Es tut so gut, mit so wohlerzogenen, zielstrebigen und selbstständigen Mitarbeitern wir Ozan zu arbeiten. Solche Menschen braucht unsere Branche“, schwärmt der engagierte Friseurmeister, der sich seit Jahrzehnten mit Leidenschaft in der Verbandsarbeit einbringt.

Das rät Ozan dem Friseurnachwuchs...

Und Ozan? Tritt schon lange in seine Fußstapfen und freut sich, sein Wissen bereits an seine Kolleg*innen weitergeben zu dürfen – im Salon und bei Seminaren des LIV - so wie es ihm von seinem Ausbilder vorgelebt wurde. „Mein Ziel ist es, andere Menschen von unserem Beruf ebenso zu begeistern wie ich es bin“, hat sich der Jungmeister fest vorgenommen.

In seinen Traumberuf investiert Ozan unfassbar viel Zeit, aber das stört ihn nicht! Im Gegenteil! „Es lohnt sich“, freut sich der Überflieger und ergänzt mit leuchtenden Augen: „Friseur ist man mit Leib und Seele. Man muss sich mit dem Beruf völlig identifizieren.“ Özan sagt von sich selbst, dass er seinen Beruf „vergöttert“. „Ich will nicht EIN Friseur, sondern DER Friseur sein!“

Im Umgang mit seinen Kunden bezeichnet er sich selbst als „bodenständig“. Es sei ihm völlig gleich, ob seine Kunden 2 oder 80 Jahre alt sind. „Mir ist vor allem wichtig, dass sie von meiner Arbeit begeistert sind und nicht von meinen Auszeichnungen“, bekräftigt er bescheiden.

Interessierten Friseurazubis rät der junge Meister: „Macht erstmal ein Praktikum, schnuppert in den Beruf rein und sucht euch vor allem einen richtig guten Betrieb aus! Achtet darauf, dass es möglichst ein Innungsbetrieb ist und schaut auf die Bewertungen im Internet!“

Eines ist sicher, den Namen Ozan Türk sollten wir uns merken!
Alles Gute und hau` rein, lieber Ozan!

Quelle: FMFM

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